Martin Walker (* 1947 in Schottland) ist ein schottischer Historiker, politischer Journalist und Schriftsteller. Er wohnt mit seiner Familie in Le Bugue in der südwestfranzösischen Landschaft Périgord.

Walker studierte im Jahr 1966 am Balliol College der Universität Oxford[1] das Fach Geschichte und wechselte dann zum Studium Internationaler Beziehungen an die Harvard University. Danach arbeitete Walker ab 1971 als Journalist für die britische Tageszeitung The Guardian und leitete in dieser Zeit das jeweilige Büro in Moskau sowie in Washington.[2] Als Walker bei der Wahl des neuen Chefredakteurs zu Beginn des Jahres 1995 nicht zum Zuge kam, beendete er 1999 nach 28 Jahren seine journalistischen Tätigkeiten für den Guardian.[3] Nach diesem Ende wurde Walker in Washington, D.C. ein leitender Direktor im Global Business Policy Council, einer Denkfabrik der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Neben anderen Lehraufträgen war Walker auch als Senior Scholar für das Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington und als Senior Fellow am New School for Social Research in New York tätig.[2] In Ergänzung zum journalistischen Schaffen konnte Walker mit den Jahren mehrere wichtige Werke über den Kalten Krieg, die Perestroika, aber auch über die USA veröffentlichen.

Quelle: Wikipedia

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